30 Jahre Gailtaler Almkäse g.U.

18.07.2026 | Almkäseanschnitt auf der Jochalm

Im April 1996 wurde die bereits bestehende „Gemeinschaft der Gailtaler Alpsennereien“ rechtlich in den „Verein der Gemeinschaft der Gailtaler Almsennereien“ umgewandelt. Diese Vereinigung ist die Vorgänger-Organisation des heutigen „Verein Gailtaler Almkäse g.U.“ und war die zentrale Trägerin des Projekts Gailtaler Almkäse samt EU-Herkunftsschutz.

Offizieller Almkäseanschnitt und Landesalmwandertag

auf der Reisacher Jochalm am 18.07.2026
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Historie bis 1996


In den 1980er/90er-Jahren erkannte man aber, dass der Gailtaler Almkäse als traditionelles Produkt ein großes Potenzial für Regionalentwicklung und Tourismus hat. Daraus entstand das Projekt „Gailtaler Almkäse“ als Marken- und Qualitätsinitiative.



Das „Gailtaler Almprotokoll“ (1994)

Vor der Vereinsgründung wurde 1994 das sogenannte „Gailtaler Almprotokoll“ erarbeitet – ein umfangreicher Katalog an Produktions-, Qualitäts- und Organisationsregeln:

Dieses Protokoll war gewissermaßen die „Verfassung“ der späteren Vereinsgemeinschaft und wichtig für den Antrag auf eine geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.).



Die Gründung im April 1996

Rechtsform und Name
Damit bekam die Gemeinschaft:
Sitz und regionale Verankerung

Ziele des Vereins bei der Gründung



Rolle bei der EU-Herkunftsbezeichnung (g.U.)

Der 1996 gegründete Verein hat unmittelbar danach die Funktion der „antragstellenden Vereinigung“ für die geschützte Ursprungsbezeichnung übernommen:


Weiterentwicklung zum heutigen „Verein Gailtaler Almkäse g.U.“




Stockholm University

Essays on the history of the dairy sector
Paulina Rytkönen, Luis Arturo Garcia Hernandez and Ulf Jonsson



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